Literatur – Der Hoffnungsträger des 21. Jahrhunderts?
„Wo Literatur ist, wo Kreativität ist, da ist auch immer Hoffnung.“
– mit diesen Worten eröffnete Bärbel Schäfer, Moderatorin aus TV und Hörfunk, am 19.10.19 die erste Literaturgala der Frankfurter Buchmesse und wo sie recht hat, hat sie recht! Schließlich braucht man sich nur eines der Bücher der fünf preisgekrönten Autoren durchzulesen, die an diesem anregenden Abend vorgestellt wurden, um sich einen Reim aus der Sache machen zu können. Wem das zu viel Aufwand ist, konnte sich vor Ort natürlich auch alternativ Passagen von Bela B Felsenheimer und Nina Petri vorlesen lassen.
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Jan Wagner: „giersch"
Das Gedicht „giersch“ von Jan Wagner (geb. 1971), 2014 erstmals im Gedichtband „Regentonnenvariationen“ erschienen, beschreibt die äußerst schnelle Ausbreitung des Unkrauts Giersch über einen Garten. Der Giersch könnte hierbei stellvertretend für etwas „Schlechtes“ stehen, dessen Ausbreitung unkontrollierbar und unerwünscht ist. Das Gedicht lässt sich aufgrund des Erscheinungsjahrs in die Epoche der Postmoderne einordnen. mehr
Digitalisierung - der Tod des Buchs?
Vor der offiziellen Eröffnung der Frankfurter Buchmesse fand am Dienstag, den 10.10.2017 eine Eröffnungspressekonferenz statt. Auf dieser sprachen Heinrich Riethmüller, Juergen Boos (Direktor der Frankfurter Buchmesse) und Markus Dohle (CEO Penguin Random House) über die aktuelle und zukünftige Position von Büchern und Medien in Zeiten von Digitalisierung und einem veränderten Urheberrecht.
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„Das Geheimnis des weißen Bandes“ Ein Sherlock-Holmes-Roman von Anthony Horowitz
rezensiert von Lea Fuhrbach, 7. Klasse Lichtenbergschule, Darmstadt
„Das Geheimnis des weißen Bandes“ ist die neueste Geschichte über den wohl berühmtesten Detektiv der Welt: Sherlock Holmes. So nimmt Anthony Horowitz, der Autor dieses Kriminalromans, die Stelle des Erfinders von Holmes, Sir Arthur Conan Doyle, ein und lässt den Consulting Detective weitere spannende Fälle lösen.
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„Die Tribute von Panem. Gefährliche Liebe“ von Suzanne Collins
rezensiert von Lea Fuhrbach, 7. Klasse Lichtenbergschule, Darmstadt
„Gefährliche Liebe“ (bzw. „Catching Fire“) ist der zweite Band der packenden Jugendroman-Trilogie von Suzanne Collins.
Diese Zukunftsthriller beschreiben die düstere Situation in dem Amerika von Morgen, dem Reich Panem, das in zwölf Distrikte unterteilt ist. Früher einmal gab es 13 Distrikte, doch der letzte wurde bei einer Rebellion vollkommen eliminiert. Seit dieser Rebellion veranstaltet Panems tyrannischer Präsident Snow die alljährlichen „Hungerspiele“, um seine Macht zu demonstrieren. Bei diesen Spielen werden aus jedem Distrikt ein Junge und ein Mädchen ausgelost und in eine Freiluftarena geschickt, auf einen Kampf um Leben und Tod – bis nur noch einer lebt.
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„Die Tribute von Panem. Flammender Zorn“ von Suzanne Collins
rezensiert von Lea Fuhrbach, 7. Klasse Lichtenbergschule, Darmstadt
„Die Tribute von Panem – Flammender Zorn“ (oder im Kino: „Mockingjay“) – bildet den nicht ganz so grandiosen Abschluss der Panem-Trilogie von Suzanne Collins.
Am Ende des zweiten Teils erfuhr Katniss von der Verschwörung zwischen allen Mentoren, angeführt von Haymitch, und dem neuen Spielmacher, Plutarch Heavensbee, sowie vielen ihrer Verbündeten in der Arena.
Sie alle waren in den Plan eingeweiht, die Energie des Kraftfeldes um die Arena zu nutzen, um diese zu sprengen, was ihnen dank Katniss auch gelang.
Doch nun ist Katniss sauer – nicht nur, weil ihr Handeln wohl so vorhersehbar ist, dass man sie nicht mal in den Plan einweihen musste oder wollte, sondern vor allem wegen Peeta, den die Rebellen in der Arena zurückließen, um nur Katniss zu retten, die im Gegensatz zu ihm unverzichtbar für die Kriegsführung ist.
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